We See You.

(English below)

Zeuge sein – und den Tieren auf dem Weg in die Schlachthäuser einen letzten Moment des Respekts, der Aufmerksamkeit und Zuneigung zu geben, ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind, das ist eines der Ziele des Animal Save Movement.

Animal Save Movement hält mit lokalen Gruppen weltweit regelmäßig friedliche Mahnwachen (Vigils) vor den Schlachthöfen. Manche Fahrer der ankommenden Tiertransporte, halten für ein paar Minuten, so dass man wenigstens für einen kurzen Moment bei den Tieren sein kann, um sie zu streicheln oder einfach nur für sie da zu sein. Man schaut ihnen in die Augen, sieht sie, berührt sie für einen Moment – häufig die einzige liebevolle Geste, die sie in ihrem kurzen, qualvollen Leben bekommen. Viele haben Narben und Verletzungen und ihre Blicke sprechen mehr als tausend Worte. Es zerreisst mir jedes Mal das Herz, wenn der Truck wieder losfährt, die paar Meter auf den Schlachthof, man hört noch ihre Schreie, wenn sie ausgeladen werden – ein Geräusch, das mich jedes Mal begleitet, wenn ich durch den Supermarkt gehe und die Fleischauslagen sehe.

Mit „We See you.“ habe ich versucht, meine Eindrücke zu verarbeiten und in eine Form zu bringen, die diesen täglichen Wahnsinn widerspiegelt.

We See You

Bearing witness – giving animals on their way to the slaughterhouse one last moment of respect, attention and affection. This is one of the goals of the Save Movement, showing the animals that they’re not alone.

The Animal Save Movement holds peaceful local vigils in front of slaughterhouses all over the world with local chapters of the movement. Some if the arriving truck drivers stop for a couple of minutes, so that we can at least spend some minutes with the animals, to caress them or just be there for them. You look into their eyes, see them, touch them for a moment – often times this is the only affectionate gesture they experienced during their short lives filled with suffering. Many show scars and injuries and their eyes say more than a thousand words. It breaks my heart every time the trucks move on, those last few feet to enter the slaughterhouse. You can still hear their screams when they are unloaded – it’s a noise that accompanies me every time I see the meat department in the supermarket.

With „We See You.“ I tried to come to terms with my impressions, giving them a form that reflects these daily atrocities.